Donnerstag, 19. November 2015 //     0 ❞
Das war ein Tag! Von den Arbeitsstunden nicht weiter unnormal, aus dem Haus, wenn es noch dunkel ist, heimkommen, wenn es schon lange dunkel ist. Heute war ich wieder einmal 12,5 Stunden ausser Haus, am Morgen direkt zur Arbeit, am Abend direkt von der Arbeit nach Hause. Heute Abend hatte ich die Verantwortung über einen Anlass, an dem etwa 70 Leute anwesend waren. Meine Einladung, meine Führung, mein Organisieren. Ich fühlte mich unglaublich: Vor dem Anlass unglaublich unsicher und zittrig, während dem Anlass unglaublich mittendrin und am Schluss unglaublich erleichtert. Glücklich durch die netten Komplimente, die ich bekommen habe, erleichtert, dass das Ganze endlich vorbei war und abgehakt werden konnte. Es war der erste Anlass, wo ich so deutlich alleine die Verantwortung trug. Es lief alles nach mir. Ich fühlte mich wie auf einer Expedition, Ängste durchbrechen, mich herausfordern. Wie ein Forscher, der sich durchkämpft, um eignetlich nur zu sehen, was passiert, und hoffen, dass die ganze Schweissarbeit sich lohnt. 

Wie, als ich vor gut einem halben Jahr in Island ganz neue Welten entdeckte. Aber das ist eine andere Geschichte. Die ich unglaublich viel lieber beschreiben möchte, aber dafür nehme ich mir ein anderes Mal Zeit. Ein Erinnerungsbild an diese Zeit, ich auf dem Eis in ebenso eisiger Kälte, Seehund  und Vögel nebenan.




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