Donnerstag, 14. April 2016 //     1 ❞
Wenn ich nach Worten suche, um mein eigenes Innenleben zu beschreiben, merke ich ziemlich schnell, dass es oft für mein Innenleben keine Worte gibt. Nicht, dass mir für das ein oder andere Extrem die Worte fehlen, sondern weil das ein Gefühl und eine Wahrnehmung ist, die sich mit jedem Moment grundlegend verändert und das die Konstante bildet. Ein Innenleben zu beschreiben vermag niemand genau mit Worten, da für Worte das Zeitliche und Räumliche existieren muss, da Worte nur durch Gedanken und somit den Verstand auf- oder wahrgenommen werden können. 
Also wird wohl niemand erfahren, wie es mir wirklich geht. So vieles passiert innerlich gleichzeitig, jedoch ohne das Konzept der Zeit zu berühren. Auch ich werde mir niemals selbst ganz bewusst sein, wie es mir geht, zuviel läuft da durch Filter wie Worte, Gefühlsdefinitionen usw. 

Nun, und dennoch versucht ja jeder Mensch zu überleben. Die guten, die leben. Und die mit Charisma, die beleben.

So, hier war ich mit meiner Schwester ein paar Tage über die Osterntage in den Bergen im Tessin im Verzascatal, die Fotos sind von Lavertezzo.

Solche Tage oder besser gesagt Momente beleben mich. Mein Innenleben saugt sich voll damit und speichert sie als Erinnerung und Gefühl ab, mal so leicht kategorisiert. 
In 9 Tagen fliege ich für einen halben Monat nach Bali. Das belebt mich schon jetzt. Die Vorfreude ist riesig. Nicht nur, weil ich das Land schon von eineinhalb Monaten während meiner Reisezeit kenne, sondern auch weil ich das erste Mal tauchen gehen kann (habe im September meinen Tauchschein im Zürichsee gemacht) und meine indonesische Familie und Freunde wiedersehe.


1 wunderbarer Kommentar:

» Melyanisme | 15. April 2016 um 12:42

Tolle Bilder!
Hoffe, dass du uns was von Bali erzählst :)
Alles Liebe, Maya von Melyanisme

Schreib mir etwas: